Home - Allgemein - Warum Frauen wieder lernen müssen im Schlafzimmer ja zu sagen

Warum Frauen wieder lernen müssen im Schlafzimmer ja zu sagen

Posted on 20. April 2017 in Allgemein

Als die Feministinnen der sechziger Jahre und siebziger Jahre anfingen, laut über die Unterschiede in der Behandlung von Männern und Frauen in Gebieten wie Gleichheit bei der Arbeit und Bildungsthemen nachzudenken, fingen Frauen auch an zu protestieren, um ihre Körper für sich selbst zurückzufordern.
Sie meinten, dass die Frauen schon viel zu lange abgehalten wurden, ihre eigenen Wünsche zu verstehen, indem sie sich den sexuellen Bedürfnissen von Männern unterordneten. Ihr Kriegsruf war: Es ist unser Körper Wir sollten damit tun, was wir wollen!

Zum ersten Mal sprachen Frauen darüber, ihre Sexualität und sexuellen Beziehungen richtig selber zu kontrollieren. Frauen hatten auch plötzlich Zugang zu besseren Methoden der Geburtenkontrolle, weil die Pille sie von der Angst vor unerwünschten Kindern befreite und es ihnen erlaubte eine Schwangerschaft zu verschieben, bis es sie ihnen passte.
Vorherige Generationen von Frauen hatten ihre Körper wirklich zur Verfügung gestellt, weil erwartet wurde, dass ein Mann im Stande sein sollte, Sex mit seiner Frau zu haben, wann immer er wollte. gibt es liebe auf den zweiten blick … diese Frage stellt man sich dann natürlich.

Musik-Idole wie Debbie Harry von Blondie und Madonna stellten ihre Sexualität auf der Bühne offen zur Schau.
Hunderte von Frauenzeitschriften wie Cosmopolitan enthielten unzählige Artikel über berechtigte Gehälter bis hin zu Tipps, wie man sexuelle Befriedigung forderte.
So ist scheinbar das Ergebnis dieser sexuellen Revolution, dass Millionen von Frauen überzeugt sind, dass gut genug im Bett bzw. Schlafzimmer nicht zwingend auch gut genug für die Partnerschaft ist, was sicherlich auch stimmen mag, wobei es eben beim Sex auch stimmen sollte.

In einem Artikel bei Daily Mail schreibt eine Therapeutin weiter von ihren Erfahrungen mit vielen Frauen im Alter von 20 bis 40.
Als „Opfer der sexuellen Revolution“ bezeichnet sie viele Frauen, bei denen die Revolution wohl ein wenig zu lange dauerte und sie nun in ihren Beziehungen behindert, denn was plötzlich fehlt ist die Bereitschaft für sexuelle Kompromisse.

Viele Fachleute sind sich einig, dass der Feminismus, mit allen wunderbaren Dingen, die er den Frauen brachte, zu weit ging und eine Ich werde nur tun, was mich befriedigt… Einstellung gegenüber dem anderen Geschlecht erzeugte.

Er hat eine Generation von Frauen erzeugt, die sich einfach weigern, beim Sex einen Kompromiss mit ihrem Mann einzugehen. Infolgedessen haben viele ihre Beziehungen zerstört oder die Partnerschaften „vegetieren“ vor sich hin.

Ohne einen Seitensprung und Untreue rechtfertigen zu wollen, wer von uns bleibt wirklich in seiner Meinung hart, wenn er
Geschichten von Männern hört, die sich sexuell von ihren Frauen vernachlässigt fühlen, deren Frauen es vollkommen natürlich finden, ihre eigenen Interessen vor ihren Mann zu stellen, die im Grunde geblendet von dem Wunsch nach Gleichberechtigung und mehr ihre Partnerschaft oder ihrer Ehe unterordnen.
Immerhin ist der menschliche Sexualtrieb ein starker Instinkt und daher verlangt er auch sorgfältige Sorge und Rücksicht zwischen zwei Menschen. Das kann nicht nur bedeutet, dass der Mann beim Sex mehr auf die Frau eingehen soll bzw. vielleicht überhaupt mal ein wenig zärtlicher sein könnte, dass heißt vor allem in bestimmten Beziehungen auch, dass die Frauen auch auf die Wünsche der Männer eingehen sollten oder beide eben gemeinsam einen Kompromiss für ihre Partnerschaft finden müssen.

Im Laufe der letzten beiden Jahrzehnten haben Frauen mit größerer Wahrscheinlichkeit viel mehr Sex-Partner gehabt, als ihre Mütter und sicher ihre Großmütter, die oftmals nur einen Partner gehabt haben. Jene haben daher meistens angenommen, dass alles was Sie an Sex hatten, eben auch alles war, was möglich war. Woher sollten Sie es auch besser wissen, ihre Mütter konnte es nicht erzählen und in der Öffentlichkeit sprach man nicht darüber.
Nebenbei gemerkt, ob glücklich oder nicht, haben damals Partnerschaften oder früh daraus entstandene Ehen sehr viel länger gehalten als heute und ich bin mir sicher, dass viele die Ehe ihrer Eltern und Großeltern durchaus als glücklich bezeichnen werden.

Leider haben aber eben neben diesen wachsenden Kenntnissen über die sexuelle Befriedigung einer Frau (was befriedigt eine Frau und was nicht..) die durch den Feministin inspirierte Ichbezogenheit in Beziehungen zunehmend für Probleme gesorgt.
Was dabei vergessen worden ist, ist, dass solche Ichbezogenheit und andere Gefühle der Selbstbestätigung den Frauen bei Beruf und Arbeit gut gedient haben, ins Schlafzimmer aber nicht notwendigerweise einfach so transferiert werden sollten.

Machen wir uns nichts vor, das Fernsehen ist voll von entsprechenden Serien, die Magazine haben beste Auflagen und Chats, Single Treffs und Partnerschaftsbörsen boomen online wie offline und dabei sind es eben nicht nur Männer, die dort aktiv sind!

Worauf all das hinausläuft, ist einfach, dass auch Frauen in einer Beziehung mit ihrem Partner Ihre sexuellen Wünsche und Bedürfnisse besprechen müssen und damit sind nicht nur die Wünsche und Träume der Frauen gemeint.
Tut man dies nicht und „verweigert“ sich evtl. auch noch seinem Partner oder dessen Wünsche und Vorlieben, ist ein teil der Beziehung eigentlich schon zerstört und da sind wir uns hoffentlich wieder einig, es ist ein durchaus wichtiger Teil einer jeden Beziehung.

Zweifellos werden Frauen jeden Alters jetzt aufschreien, aber manchmal sollten Frauen im Schlafzimmer bzw. beim Sex (muss ja nicht immer das bet sein) eben JA sagen!
Die mich, mich, ich Einstellung muss im Leben spätestens weichen, wenn man eine Beziehung eingeht und sollte eines wir, wir, wir Einstellung werden, die gleiches Gewicht auf die Bedürfnissen der beiden Partner legt.

Und manchmal bedeutet das eben auch Sex mit ihrem Partner zu haben, selbst wenn Sie nicht in der Stimmung dazu sind.
Aber tun Sie es, weil Sie wissen, dass es die Person glücklich machen wird, die Sie lieben.